In München trifft sich, wer das Gesundheitswesen gestaltet

Sie führen Krankenkassen, Kliniken und Behörden und entscheiden mit darüber, welche Reformen kommen, welche Ideen eine Chance erhalten und wie sich die Versorgung verändert. Beim Europäischen Gesundheitskongress München treffen am 22. und 23. Oktober Menschen aufeinander, die das Gesundheitswesen an entscheidenden Stellen mitgestalten.

Doch die Zukunft wird nicht allein dort entschieden, wo Verantwortung und Einfluss gebündelt sind. Sie gehört auch den Menschen, die sich von eingefahrenen Strukturen nicht bremsen lassen und Lösungen dort umsetzen, wo andere vor allem Hindernisse sehen. Sie warten nicht darauf, dass sich das System bewegt. Sie bewegen es.

In München treffen politische Entscheidungen auf medizinische Praxis, Reformdruck auf neue Ideen und deutsche Reformfragen auf Erfahrungen aus ganz Europa. Mehr als 100 Referentinnen und Referenten kommen zusammen – mit unterschiedlichen Antworten, klaren Positionen und viel Stoff für echte Debatten.

Ab sofort ist das vollständige Programm online.

Schauen Sie rein!

Die großen Reformfragen

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach eröffnet den Kongress. Über Reformdruck, Finanzierung und die Spielräume der kommenden Jahre sprechen unter anderem Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Prof. Dr. Karl Broich, Präsident des BfArM, und Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek.

Wie die Krankenhauslandschaft der Zukunft aussehen soll, diskutieren Prof. Dr. Dr. h.c. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Prof. Dr. Markus M. Lerch, Vorstandsvorsitzender des LMU Klinikums, Roland Engehausen, Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, und Markus Algermissen, Präsident des Bundesamts für Soziale Sicherung. Im Zentrum stehen neue Klinikstrukturen, Ambulantisierung und die Finanzierung der Transformation.

Auch die Grenzen zwischen den Versorgungsbereichen geraten in Bewegung. Dr. Christian Pfeiffer, Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, bringt die ambulante Perspektive in die Diskussion um neue Versorgungsstrukturen und die Neuordnung der Notfallversorgung ein. Dr. Francesco De Meo, CEO von AImaxDOC, zeigt, wo Innovation auf die Regeln und Routinen des bestehenden Systems trifft.

Europa kommt nach München

Auch europäische Erfahrungen fließen direkt in die Debatten ein: Pille Banhard von der estnischen Gesundheitskasse Tervisekassa, Birgitte Drewes von der dänischen Patientensicherheitsbehörde, Ward Bejlsma von Equipe Zorgbedrijven in den Niederlanden sowie Dr. Peter Indra und Bruno Damann aus der Schweiz zeigen, wie andere Länder Regulierung, Ambulantisierung und den Umbau ihrer Versorgungsstrukturen angehen.

Gesundheitspolitik stand selten so stark im Zentrum wie heute. Der Reformdruck ist enorm, für viele Beteiligte ist das anstrengend und fordernd. Gleichzeitig war der Spielraum, Strukturen neu zu ordnen und Versorgung anders zu denken, selten so groß. Der Europäische Gesundheitskongress München bringt diejenigen zusammen, die diese Spielräume nutzen und die nächsten Schritte mitgestalten.

Seien auch Sie dabei!

Melden Sie sich noch heute an unter: www.gesundheitskongress.de/anmeldung-2026

Informationen zum Kongress finden Sie laufend auf: www.gesundheitskongress.de

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Kongressleiterin
Claudia Küng


P.S.: Freuen Sie sich auf intensiven Austausch – vor Ort und über unsere Kongress-App. Neu in diesem Jahr: Lauftreff, Entspannungsübungen, Pre-Event und Stadtführung bieten zusätzliche Gelegenheiten für Begegnung und neue Kontakte.

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