EGKM 2026 | Neue Führung, volle Reformagenda: Jetzt zählt Orientierung

Mitten in einer Phase tiefgreifender Reformen wechselt die Führung im Bundesgesundheitsministerium. Carsten Linnemann übernimmt von Nina Warken, Christiane Schenderlein folgt auf Tino Sorge. Viel Zeit, sich in die neuen Aufgaben einzuarbeiten, bleibt beiden nicht. Die GKV-Finanzen geraten weiter unter Druck, Krankenhäuser müssen ihren Umbau unter hohem wirtschaftlichem Druck bewältigen, die Pflege ringt um tragfähige Strukturen. Zugleich stehen beim geplanten Primärversorgungssystem, bei der Notfallversorgung und der Ambulantisierung wichtige Entscheidungen an.

Für alle, die im Gesundheitswesen Verantwortung tragen, wird es damit umso wichtiger, die neue politische Lage früh einzuordnen. Welche Themen setzt die neue BMG-Führung zuerst? Und was bedeuten die nächsten Entscheidungen für Kliniken, Kassen, Pflege, Ärzteschaft und Unternehmen?

Genau deshalb wird der 25. Europäische Gesundheitskongress München am 22. Und 23. Oktober zum Kongress der Orientierung. Wer Kliniken, Kassen, Pflegeeinrichtungen, Praxen oder Unternehmen durch diese bewegte Zeit steuern muss, findet in München keine unverbindliche Bestandsaufnahme. Der Europäische Gesundheitskongress München bringt politische Pläne mit der Wirklichkeit der Versorgung zusammen und macht sichtbar, welche Fragen die kommenden Monate prägen werden.

Die Themen, auf die es jetzt ankommt:

Wie viel Spielraum brauchen Krankenkassen, damit Innovationen tatsächlich bei den Versicherten ankommen? Ist die Gesundheitswirtschaft vor allem Kostenfaktor oder eine Zukunftsindustrie für Deutschland? Der Europäische Gesundheitskongress München diskutiert außerdem, wie Anreize Verhalten verändern, welche Rolle Prävention spielen kann und ob der GKV-Leistungskatalog neu justiert werden muss. Auch der Zugang zur Versorgung steht auf dem Programm: von unterschiedlichen Patientenwegen in Europa bis zur Debatte über Facharzttermine.

Beim Krankenhausumbau treffen politische Zielbilder auf rote Zahlen und einen Alltag, der sich nicht am Reißbrett planen lässt. In München geht es darum, was der Transformationsfonds bislang bewirkt, wie Kliniken trotz wirtschaftlichen Drucks handlungsfähig bleiben und ob das Finanzierungssystem noch zu Ambulantisierung und neuen Versorgungsstrukturen passt. Auch Qualität als Steuerungsinstrument, die Rolle unterschiedlicher Träger und die Widerstandskraft kritischer Versorgungsketten stehen zur Debatte.

In Pflege, Reha und Arbeitswelt geht es um Modelle, die zu einer älter werdenden Gesellschaft passen: neue Wohn- und Versorgungskonzepte, verlässliche Übergänge zwischen Klinik, Pflege und Zuhause sowie Arbeitsbedingungen, unter denen Menschen länger gesund im Beruf bleiben können. Zugleich richtet der Kongress den Blick auf das Ende des Pflegebudgets und auf die Reha, die zwischen Krankenhaus, Pflege und Arbeitsmarkt immer mehr auffangen soll.

KI, Daten und Robotik eröffnen neue Möglichkeiten und verschieben zugleich Verantwortung. Wer kontrolliert die Daten? Wie kommen digitale Lösungen tatsächlich in der Versorgung an? Und wo bremsen Regulierung und Ethikverfahren Innovationen aus?

Nutzen Sie die zwei Tage in München, um politische Signale einzuordnen, andere Perspektiven kennenzulernen und die nächsten Schritte für Ihre eigene Organisation zu schärfen.

Melden Sie sich noch heute an unter: www.gesundheitskongress.de/anmeldung-2026

Informationen zum Kongress finden Sie laufend auf: www.gesundheitskongress.de

Wir freuen uns darauf, diesen Weg mit Ihnen beim 25. Europäischen Gesundheitskongress zu gehen.

Herzliche Grüße

Ihre Kongressleiterin
Claudia Küng

P. S: Sie sind nicht nur als Teilnehmerin oder Teilnehmer an dem Kongress interessiert, sondern möchten auch Ihr Unternehmen dort präsentieren? Dann sprechen Sie uns gerne an – wir informieren Sie über die vielfältigen Beteiligungs- und Präsentationsmöglichkeiten.

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