EGKM 2026 – Keine Blaupause, aber viel zu lernen: Deutschland schaut nach Europa
Deutschland muss nicht jede Erfahrung selbst machen. Während hier um neue Notfallstrukturen gerungen, die Krankenhauslandschaft umgebaut und nach besseren digitalen Lösungen gesucht wird, haben andere Länder vieles längst ausprobiert. Mit Erfolgen, Rückschlägen und Erfahrungen, die für Deutschland gerade Gold wert sein können. Warum also bei null anfangen, wenn man über die Grenze schauen und lernen kann?
Genau diesen Blick wagt der 25. Europäische Gesundheitskongress München am 22. und 23. Oktober.
Ein Beispiel ist die Notfallversorgung. Während der Bundestag über die deutsche Reform berät, berichtet Dr. Yara Basta-Bos, Vorsitzende der Niederländischen Gesellschaft für Notfallmedizin, wie unsere Nachbarn Patienten steuern, Anreize setzen und mit Abweisung umgehen.
Noch konkreter wird es bei den Krankenhäusern. Deutschland steckt mitten im Umbau, die ersten Mittel aus dem Transformationsfonds fließen bereits. Dr. Peter Indra von der Sanitas Management AG zeigt, wo die Schweiz steht. Ward Bejlsma, CMO von Equipe Zorgbedrijven, bringt mit den niederländischen Xpert Clinics ein anderes Modell zwischen stationärer und ambulanter Versorgung nach München. Und Bruno Damann, Vorsteher des Gesundheitsdepartements St. Gallen, berichtet über ein Thema, über das hierzulande zunehmend gesprochen wird: die Schließung eines Krankenhauses.
Wie viel kann Politik bewegen und wie digital kann Versorgung werden? Darüber diskutieren Pille Banhard von der estnischen Gesundheitskasse Tervisekassa und Brigitte Drewes von der dänischen Patientensicherheitsbehörde. Søren Sünksen aus Dänemark nimmt Deutschlands Krankenhausdigitalisierung international unter die Lupe. Dr. Aditi U. Joshi bringt internationale Telehealth-Erfahrungen ein, Dr. Sascha Tayefeh von der Universität Bern und Michael Stickel von der Insel Gruppe den Schweizer Blick auf die Zukunft der Krankenhaus-IT.
Und damit nicht genug: Von neuen Pflege- und Wohnmodellen aus den Niederlanden und Schweden bis zur Schweizer Rettungsflugwacht reicht der europäische Erfahrungsschatz im Programm.
Europa liefert keine Blaupause für Deutschland. Aber jede Menge Stoff, um bessere Entscheidungen zu treffen.
Diskutieren Sie am 22. und 23. Oktober mit!
Melden Sie sich noch heute an unter: www.gesundheitskongress.de/anmeldung-2026
Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Kongressleiterin
Claudia Küng
P.S.: Freuen Sie sich auf intensiven Austausch – vor Ort und über unsere Kongress-App. Neu in diesem Jahr: Lauftreff, Entspannungsübungen, Pre-Event und Stadtführung bieten zusätzliche Gelegenheiten für Begegnung und neue Kontakte.
