EGKM 2026 – Ein Kongress für Gesundheitspolitik im schnellen Wandel

Vor wenigen Jahren eingeführt, jetzt schon wieder vor dem Aus: Mit der geplanten Abschaffung der Hybrid-DRG hat die Bundesregierung die Branche kalt erwischt. Damit hatte kaum jemand gerechnet. Und es ist kein Einzelfall. Erst im Juli hat der Bundestag das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen. Keine drei Monate später sollen Teile davon schon wieder korrigiert werden. Vieles ist derzeit in Bewegung. Es geht vor, zurück und manchmal in eine Richtung, die kurz zuvor noch niemand auf dem Zettel hatte.

Und genau deshalb bleibt auch der Europäische Gesundheitskongress München bis zuletzt in Bewegung. Wir arbeiten weiter am Programm, greifen neue Entwicklungen auf und holen zusätzliche Perspektiven nach München. Wir freuen uns sehr, dass rund eine Woche vor dem Start noch einmal hochkarätige Referentinnen und Referenten zugesagt haben.

Neu dabei ist Herwig Heide, Leiter der Abteilung Krankenhausversorgung im Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention. Gerade für die Krankenhäuser dürfte es spannend werden, mit einem der Verantwortlichen aus dem Ministerium über die nächsten Schritte in Bayern zu sprechen. Ebenfalls neu zugesagt hat Dr. Thomas Huber, der im Ministerium die Abteilung „Koordinierung, Digitalisierung, Innovation“ leitet.

Mit Dr. Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof, und Melanie John, Cluster-Geschäftsführerin der Sana Kliniken Oberfranken Coburg, kommen zwei weitere Stimmen hinzu, die den Strukturwandel vor Ort erleben und gestalten. Prof. Dr. Sylvia Thun bringt ihre Expertise zu digitaler Medizin und Interoperabilität ein. Und auch der europäische Blick wird noch stärker: Dr. Anu-Marja Kaihlanen vom Finnish Institute for Health and Welfare und Claude Toussaint, Gründer und CEO von navel robotics, sprechen darüber, was Digitalisierung und Robotik in der Pflege tatsächlich leisten können.

Sie treffen in München auf viele weitere Entscheider, die das deutsche Gesundheitswesen an zentraler Stelle mitprägen: Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach, die Kassenvorstände Dr. Irmgard Stippler und Andreas Storm, Klaus Holetschek, CSU-Fraktionsvorsitzender und früherer bayerischer Gesundheitsminister, sowie Prof. Dr. Karl Broich, Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Dazu kommt der Blick über Deutschland hinaus: Dr. Peter Indra bringt die Schweizer Erfahrungen mit Leistungsgruppen mit, Bruno Damann berichtet aus St. Gallen über den Umbau der Krankenhauslandschaft. Referentinnen und Referenten aus weiteren europäischen Ländern zeigen, wie andere Gesundheitssysteme mit ganz ähnlichen Herausforderungen umgehen.

Die Sessions liefern Informationen und Einschätzungen aus erster Hand, von Menschen, die die aktuellen Veränderungen selbst mitgestalten oder unmittelbar von ihnen betroffen sind. Zugleich bietet der Kongress Raum, die Debatten jenseits des Podiums weiterzuführen: mit einer Nachfrage nach dem Vortrag, im Gespräch während der Kaffeepause oder in einer spontanen Diskussion am Rande. Gerade in einer Zeit, in der sich politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen so schnell verschieben, lässt sich dieser direkte Austausch kaum ersetzen.

Am 22. und 23. Oktober gibt es dafür in München zwei volle Tage. Auch kurzfristig ist die Anmeldung noch möglich.

Buchen Sie jetzt Ihr Ticket für den 25. Europäischen Gesundheitskongress München:
www.gesundheitskongress.de/anmeldung-2026

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Kongressleiterin
Claudia Küng

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