Gewalt und Diebstahl im Krankenhaus: Was tun?

In einem Berliner Krankenhaus erschießt ein 72-jähriger Patient seinen behandelnden Arzt. In Bremen kommt es vor einer Notaufnahme zu einer Massenschlägerei. Eine Nürnberger Klinik beklagt, es komme immer wieder zu körperlichen Attacken. Krankenhausmitarbeiter überall in Deutschland müssen damit leben, dass solche Vorfälle "nichts Besonderes” mehr sind. Patienten und ihre Angehörigen werden immer häufiger gewalttätig. Von Beleidigungen und Bedrohungen, sexuellen Angriffen, Anspucken und Kratzen bis zum Werfen von Gläsern, Infusionsflaschen und Möbeln sei "alles dabei”, heißt es.

Schon lange sind Krankenhäuser und ihre Patienten auch Ziel von Diebstahl und Vandalismus. In Nordrhein-Westfalen gab es im Jahr 2017 fast 6.500 Diebstahlsfälle in Krankenhäusern. In 2011 hatte die Zahl der Diebstähle noch 4.715 betragen. Die Dunkelziffer dürfte bei einer Aufklärungsquote von 16 Prozent indes sehr hoch sein.

Überall in Deutschland beauftragen Krankenhäuser Sicherheitsdienste. Doch damit ist es allein nicht getan. Der Allgemeine Patientenverband fordert Zutrittskontrollen, aber die sind kaum wirkungsvoll umsetzbar, sagen Kliniken. Experten empfehlen, zumindest sicherheitsrelevante Bereiche durch Zutrittskontrollsysteme abzusichern. Sie raten außerdem zu Ortungssystemen für Patienten, zu Videoüberwachung, zu mehr und besserer Schließtechnik und zu Einbruchmeldesystemen. Doch gegen Gewalttätigkeit hilft das nur bedingt.

Das Thema „Gewalt & Diebstahl: Sicherheitsmaßnahmen im Krankenhaus“ diskutieren auf dem Europäischen Gesundheitskongress München: Prof. Christine Nickl-Weller, Vorstand bei Nickl & Partner Architekten, Kriminaloberkommissar Stefan Streifeneder, Leiter des Sachgebietes Prävention im Bayerischen Landeskriminalamt, Michaela Hutzler, stellvertretende Pflegedirektorin im Klinikum Weiden, Alexander Schmidtke, Hauptgeschäftsführer der Regiomed-Kliniken GmbH, Moritz Schäpsmeier, Projektmanager, Sitex Texile Dienstleistung Simeonsbetriebe GmbH, und Prof. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg.

Beim Europäischen Gesundheitskongress München am 26. und 27. September 2019 treten rund 150 Referenten auf, die zu den Vordenkern im Bereich der Gesundheitsversorgung gehören. Sie bieten Lösungen für die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen, denen sich Krankenhäuser, Reha-Kliniken, niedergelassene Ärzteschaft, Pflege und die gesamte Gesundheitswirtschaft zu stellen haben.

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