Fakten und Mythen beim Essen

Die Kollegen sind fast alle im Urlaub, aber Sie sitzen im Büro? Vielleicht haben Sie Lust, über einen Kongressbesuch im Herbst nachzudenken? 

Um Fakten und Mythen beim Essen geht es bei einer Veranstaltung im Rahmen des Europäischen Gesundheitskongresses München im Oktober. Essen ist heute nicht mehr nur Essen, sondern für viele eine Lebenseinstellung geworden. Doch was ist wirklich gesundheitsförderlich, was ist wissenschaftlich bewiesen? Fast täglich werden dazu neue Studien veröffentlicht. Darüber wollen wir mehr wissen… 

Wir haben dazu Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Frage gestellt: „Was können wir mit Essen in der Prävention bewirken?“ Die oberste Präventionsbehörde kann überraschende Kenntnisse dazu präsentieren, wie sich Gesundheitsvorsorge mittels Speiseplan wirksam umsetzen lässt. 

Der Anteil der für uns giftigen Pflanzen liegt bei 60%. Der Evolutionsbiologe und Bestsellerautor Professor Michael Wink, Universität Heidelberg, beleuchtet die pflanzlichen Abwehrgifte in der Ernährung. Auch viele der heute essbaren Pflanzen enthielten ursprünglich viele Substanzen, die sie zur Abwehr von Fressfeinden entwickelt haben. Hier sei auch das „Gluten“ genannt. Durch Züchtung hat der Mensch sie für sich weitgehend unschädlich gemacht. Wink setzt auf geeignete, oftmals traditionelle, Koch- und Backverfahren und weckt auch bei Menschen mit einer Glutenintoleranz Hoffnungen. 

Mit Professor Wink wird Thomas Werkmeister diskutieren. Er ist der Ansicht, dass auch ein moderner Caterer in Krankenhäusern und Schulen  hochwertige Ernährung liefern kann. Er setzt dazu auf das in der Sternegastronomie genutzte Sous-vide-Verfahren.   

Unter dem Titel „Gesundes Essen: Mythos & Fakten“ diskutieren auf dem Europäischen Gesundheitskongress München im Oktober: Prof. Dr. Michael Wink, Leiter der Abteilung Biologie der Instituts für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg, Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Monika Benecke, Ernährungstherapeutin und Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft der qualifizierten Ernährungstherapeuten und Ernährungsberater, Christiane Klimsa, Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München, und Thomas Werkmeister, Geschäftsführer der procuratio GmbH. 

Zu dem zweitägigen Europäischen Gesundheitskongress werden rund 1.000 Teilnehmer aus dem Krankenhaussektor, den Reha-Einrichtungen, der Ärzteschaft, der Pflege, den Krankenversicherungen sowie der Gesundheitspolitik erwartet. In 33 hochkarätig besetzten Kongress-Sessions diskutieren 150 Referenten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Estland und den Niederlanden zukunftsrelevante Fragen der Gesundheitspolitik. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit den wichtigsten Entscheidern aus Politik, Verbänden, Versicherungen, Wissenschaft, Medizin, Pflege und Gesundheitswirtschaft zu diskutieren.

Melden Sie sich am besten gleich an:
www.gesundheitskongress.de/registrierung-und-tarife.html

Das Programm finden Sie unter:
www.gesundheitskongress.de/programm-17.html

Dieser Kongress bringt die Sektoren im Gesundheitswesen zusammen. Seien Sie im Oktober dabei. Wir freuen uns auf Sie!

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