8. Europäischer Gesundheitskongress in München
AOK Bayern: Verhandlungs- und Vertragshoheit zurück auf die Länderebene verlagern
Berlin/ München (15. Oktober 2009) - „Um neue Verwerfungen in der Gesundheitsversorgung zwischen den Ländern zu verhindern, muss die neue Regierungskoalition in Berlin auf jeden Fall den Morbi-RSA beibehalten und für eine Rückverlagerung der Verhandlungs- und Vertragshoheit auf die Länderebene sorgen", fordert Dr. Helmut Platzer, Vorstandsvorsitzender der AOK- Bayern.
Platzer wird auf dem 8. Europäischen Gesundheitskongress in München mit K.-Dieter Voß, Vorstand des GKV-Spitzenverbands, dem Bundestagsabgeordneten Dr. Rolf Koschorrek, IQWiG-Leiter Prof. Dr. Peter T. Sawicki und Dr. Axel Munte, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, über die neue Richtung der Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl diskutieren.
Auch Voß wird in der Diskussion betonen, dass die Gesundheitsversorgung zweckmäßigerweise „vor Ort" zu organisieren sei. Die Verantwortung dafür sollte in der Region liegen und auch bleiben. „Zugunsten gleicher Lebensverhältnisse setzt dies allerdings bundeseinheitliche Rahmenbedingungen, z. B. zur Qualität, voraus."
Koschorrek, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags, fordert eine
„Weiterentwicklung" des Gesundheitsfonds. Was er damit genau meint und wie die wesentlichen gemeinsamen Ziele von Union und FDP aussehen, verrät er am:
Freitag, den 23. Oktober, um 12.30 Uhr, im Hilton München Park, in der Kongressveranstaltung:
„AOK Bayern im Diskurs: Weichenstellung nach der Bundestagswahl - Mehr regional oder mehr bundeseinheitlich?"
Es moderiert Dr. Uwe Preusker, Vorstand, Preusker Health Care Ltd OY.
Mehr Informationen und das gesamte Programm finden Sie unter www.gesundheitskongress.de . Akkreditieren können Sie sich unter presse@wiso-gruppe.de.
Über Ihre Teilnahme am Kongress würden wir uns sehr freuen!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr WISO-Team
(Kongressveranstalter)
Pressekontakt: Polly Schmincke, WISO S.E. Consulting GmbH, Berlin
Telefon: +49-(0)30 263 92 49 17, Mail: presse@wiso-gruppe.de, Internet: www.wiso-gruppe.de
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