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8. Europäischer Gesundheitskongress München:

 

 

 

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8. Europäischer Gesundheitskongress München am 22. und 23. Oktober 2009
Patientenmobilität in Europa – Chancen und Risiken

Berlin/München (24. Juni 2009) – Jeder EU-Bürger hat beim Besuch anderer EU-Länder das Recht
auf notwendige medizinische Versorgung – so lange, wie sein Aufenthalt dort dauert. Aber in schwierigen
Fällen kann das schnell zu hohen Kosten führen. Die muss zwar grundsätzlich die Versicherung des
Patienten zahlen – die Frage ist nur: wann? Einerseits freuen sich viele Krankenhäuser über
Zusatzeinnahmen durch EU-Patienten. Andererseits sind die Summen, die bei der grenzüberschreitenden
Versorgung in Europa zusammenkommen, so hoch, dass sich bei den Ausgleichszahlungen zwischen den
Ländern Rückstände bis zu zwei Jahren angehäuft haben. Und die Europäische Kommission will die freie
Wahl der Patienten noch weiter stärken. Wie wird das funktionieren? Viel Prüfarbeit für die
Versicherungen bedeutet es auf jeden Fall.
Die Chancen und Risiken einer europaweiten Gesundheitsversorgung ist das erste Schwerpunktthema des
8. Europäischen Gesundheitskongresses 2009 am 22. und 23. Oktober in München. Ein Thema, das
nicht nur für die Patienten und die Politik stark an Bedeutung gewinnt, sondern vor allem auch für
Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und Versicherungen.
Namhafter Experte in diesem komplexen EU-Abrechnungssystem ist Mag. Norbert Vanas,
stellvertretender Generaldirektor des Hauptverbands der Österreichischen Sozialversicherungsträger. Er
moderiert die Kongress-Eröffnungsveranstaltung mit dem Titel „Patientenmobilität: Haben Europäer
das Recht auf eine Grundsicherung für ihre Gesundheit? Politische Gestaltung statt
Rechtsurteile!“

Der Wunsch vieler Patienten, überall in Europa die beste Behandlung auswählen zu dürfen, macht nicht
nur kleinen und weniger finanzkräftigen Ländern zuweilen Sorgen: Sie können hohe Rechnungen aus
anderen Ländern nicht immer unbegrenzt zurückzahlen. Andererseits birgt die Mobilität auch die Chance,
Kunden aus Nachbarländern zu bekommen. Wie wirken sich die Entwicklungen etwa in Osteuropa aus?
Wir freuen uns, dass uns die Ärztin Dr. Melinda Medgyaszai, Staatssekretärin im ungarischen
Gesundheitsministerium
, die Perspektive Ungarns bei diesem Thema näher bringen wird.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Patientenmobilität ist die Frage, wer eigentlich die Rahmenbedingungen
festlegt. Derzeit entsteht der Eindruck, Gerichtsurteile nach Patientenklagen bestimmten die Praxis mehr
als die Politik. Dazu wird ein Vertreter des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sprechen.
Wie die Europäische Union mit einer neuen Richtlinie den Bürgern freieren Zugang zu
Gesundheitsleistungen verschaffen möchte, werden Abgeordnete des Europäischen Parlaments erklären.
Viele spannende Themen also.

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, den 22. Oktober 2009, um 9.15 Uhr im Hilton München
Park.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mit freundlichen Grüßen

Polly Schmincke
Pressekontakt: Polly Schmincke, WISO S.E. Consulting GmbH, Berlin
Telefon: +49-(0)30 263 92 49 17, Mail: presse@wiso-gruppe.de, Internet: www.wiso-gruppe.de

 


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