Sehr geehrte Damen und Herren,
im Herbst 2009 werden Weichen gestellt. Nach den Europawahlen folgen
in Deutschland die Bundestagwahlen – und dann wird um- oder weitergestaltet.
Während die Europäische Kommission mehr Patientenmobilität erreichen
will, sorgen sich Krankenhäuser schon heute um die Solidität von europäischen
Patienten. Braucht Europa, wenn es mehr Patientenmobilität will,
dann auch klare Regelungen zur Finanzierung? Solidaritätsausgleich
auf Länderebene? Für alle Europäer zugängliche Exellenzzentren?
Konjunkturprogramme bieten Krankenhäusern soviel Geld zum
Investieren, wie lange nicht mehr. Wer jetzt nicht zugreift, schaut bald auf
leergeräumte Staatstöpfe. Aber werden die richtigen Akzente gesetzt?
Die Krankenkassen arrangieren sich weit besser mit dem Gesundheitsfonds,
als zuvor verkündet. Oder ist es nur die Ruhe vor dem Sturm?
In welche Richtung wird es im Herbst gehen und wer wird welchen
Weg unterstützen? Wachsen gesetzliche und private Versicherungen
näher zusammen?
Die Rehabilitationskliniken sind gut ausgelastet. Aber wird noch etwas
verdient? Ohne Überschüsse können die neuen schwierigen Aufgaben der
Reha nicht bewältigt werden. Doch sind Rehakliniken und auch Krankenhäuser
noch kreditwürdig? Nach welchen Kriterien vergeben die Banker
ihr Geld? Wo steht wer im Ranking?
Dies sind nur einige der Fragen, die uns im Oktober beschäftigen werden.
Freuen Sie sich wieder auf einen diskussionsfreudigen Kongress, bei dem
Sie nicht nur Teilnehmer aus anderen Ländern treffen werden, sondern
eben auch Ihre Partner aus Krankenhaus, Reha, Versicherung, Politik
und Wirtschaft.
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