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Presseinformation
Stationär und ambulant: Wo macht was Sinn? Unter der Fragestellung "Wie geht´s besser? Häuslich/ambulant oder stationär" diskutieren auf dem 7. Europäischen Gesundheitskongress München am 9. und 10. Oktober Experten aus Medizin und Pflege, wo welche Versorgungsform Sinn macht - und wo sie an Grenzen stößt. Finnland macht es vor: Weil es in vielen Regionen an Hausärzten mangelt, werden ambulante Krankenhausteams zu den Patienten geschickt: Ärzte und Krankenpflegekräfte, angestellt bei einer Klinik, suchen die Kranken zu Hause auf und versorgen sie mit Medizin und Pflege. Das spart Geld, ist für die Patienten weitaus angenehmer als in die Klinik zu müssen - und macht stationäre Behandlungsplätze für schwer Erkrankte frei, die ausschließlich im Krankenhaus versorgt werden können. Insidern zufolge ist der "verlängerte ambulante Arm des Krankenhauses" inzwischen zu einer beliebten Versorgungsform in Finnland geworden. Umgekehrt können niedergelassene Ärzte und ambulante Pflegedienste in Bereichen eine größere Rolle spielen, die bislang eher als klassische Felder stationärer Anbieter gelten - beispielsweise die Notfallmedizin oder die Beatmungspflege. Mit Hilfe häuslicher Beatmungspflege ist es heute möglich, beatmungspflichtige Kinder und erwachsene Patienten im häuslichen Umfeld zu versorgen. Aufgrund der hohen technischen Standards kann dabei dieselbe Qualität wie im Krankenhaus gewährleistet werden. Voraussetzung allerdings ist ein intaktes familiäres Umfeld - nur wenn die Angehörigen mitziehen, funktioniert die anspruchsvolle Betreuungsaufgabe in den eigenen vier Wänden. Ambulant betreute Wohngruppen, in denen mehrere pflegebedürftige Menschen zusammenleben, ergänzen das Spektrum der Möglichkeiten. Unter der Fragestellung "Wie geht´s besser? Häuslich/ambulant oder stationär" diskutieren auf dem 7. Europäischen Gesundheitskongress München am 9. und 10. Oktober Experten aus Medizin und Pflege, wo welche Versorgungsform Sinn macht - und wo sie an Grenzen stößt. Lea Aalto , Ärztliche Leiterin an einem großen finnischen Krankenhaus, berichtet über die Arbeit ambulanter Krankenhausteams in ihrem Land. Christina Shawky-Böhme , Geschäftsführerin von ProVita Außerklinische Intensivpflege GmbH, erörtert Möglichkeiten und Grenzen der ambulanten Versorgung. Das Unternehmen ProVita betreut unter anderem Patienten, die an neuromuskulären Erkrankungen, Tumorerkrankungen, Schädel-Hirn-Traumata oder chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen leiden. Dr. Gabriel Schmidt , 1. stellv. Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung in Bayern, fragt in seinem Vortrag, welche Versorgungsform - ambulant oder stationär - sich beim medizinischen Notfall anbietet. Marie-Luise Müller , Pflegemanagerin und Präsidentin des Deutschen Pflegerates (DPR), stellt Vorzüge der Übergangspflege vor: Dabei wird die Pflegedauer eines Patienten individuell vereinbart - etwa für den Fall, wenn der Patient nach einem stationärern Aufenthalt noch so pflegebedürftig ist, dass er zu Hause nicht versorgt werden kann. Übergangspflege nach einem Klinikaufenthalt wird inzwischen auch in Pflege- und Patientenhotels angeboten. Die Kosten trägt der Patient meist selber. Anmeldung & Informationen: www.gesundheitskongress.de Pressekontakt: Thomas Hommel, WISO S.E. Consulting GmbH, Nymphenburger Str. 9. 10825 Berlin, Tel.: 030 263 92 49 0, Fax 030 263 92 49 10, Mail presse@wiso-gruppe.de
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Nachlese des 6. Europäischen Gesundheitskongresses 2007 |
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