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Presseinformation

 

Gesundheit grenzenlos - 45. Min.-Talks beim Europäischen Gesundheitskongress München

Berlin/München (22. Juli 2008) - Die Teilnehmer des 7. Europäischen Gesundheitskongresses München am 9. und 10. Oktober können in diesem Jahr erstmals ein neues Sitzungsformat besuchen: Im Rahmen zweier 45-Min.-Gesundheits-Talks melden sich Experten zu aktuellen Themen der Gesundheitswirtschaft zu Wort. Kurz, prägnant und kontrovers - so wie es sich für eine Talkrunde gehört.

Eine der beiden Talkrunden widmet sich dem Export von deutschem DRG Know-how in die Schweiz . Die Eidgenossen haben im Jahr 2006 beschlossen, das deutsche Fallpauschalen-System (DRGs = Diagnosis Related Groups) als Grundlage für die Entwicklung eines eigenen Entgeltsystems zur Vergütung von Krankenhausleistungen (SwissDRG) zu übernehmen. Bis zum Jahr 2012 soll der Prozess abgeschlossen sein. Ziel der DRG-Einführung sind - wie bei uns auch - mehr Transparenz, Wettbewerb und Wirtschaftlichkeit im System der akutstationären Versorgung.

Wie funktioniert die Einfuhr deutscher DRGs in die Schweiz bislang? Welche Probleme treten auf, wo gibt es Widerstände? Und umgekehrt: Wie gestaltet sich die DRG-Einführung in deutschen Kliniken? Und können deutsche Krankenhausmanager und Ärzte von ihren Nachbarn lernen? Teilnehmer der Talkrunde sind: Dr. Simon Hölzer , Geschäftsführer Casemix-Office SwissDRG, Dr. Hans Jürgen Ahrens , Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, und Prof. Dr. J. Rüdiger Siewert , Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Heidelberg. Moderation: Dr. Uwe Preusker , Vorstand Preusker Health Care.

Grenzenlose Patientenversorgung - ein Wunschtraum?

In der zweiten Talkrunde geht es 45 Minuten lang um die Frage: Wo ist das "Schengen Abkommen" für Krankenhäuser und Rehakliniken? Im Übereinkommen von Schengen haben sich mehrere europäische Staaten darauf verständig, auf Kontrollen des Personenverkehrs an ihren gemeinsamen Grenzen zu verzichten. Was die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen anbetrifft, bestehen diese Grenzen jedoch weiter. Zwar haben Patienten heute schon die Möglichkeit, sich im EU-Ausland behandeln zu lassen. Vor allem der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in den vergangenen zehn Jahren in mehreren Urteilen das Recht der Verbraucher auf medizinische Behandlungen im Ausland gestärkt. In der Praxis allerdings treten häufig Probleme, Rechtsunsicherheiten und juristische Konflikte auf, wenn es um die Kostenerstattung der Behandlungen geht. Die EU-Kommission will mit einer neuen Richtlinie eine grenzenlose Gesundheitsversorgung in Europa schaffen - doch die Widerstände sind groß. Zahlreiche nationale Regierungen befürchten, dass sie ihre Gesundheitsversorgung nicht mehr kontrollieren können.

Bleibt die grenzenlose Patientenversorgung innerhalb der EU also ein Wunschtraum? Darüber diskutieren Dr. Jorgo Chatzimarkakis , Mitglied des Europäischen Parlaments, Dr. Michaela Morit z, Geschäftsführerin des Österreichischen Instituts für Gesundheitswesen, Erwin Windischbauer , Geschäftsführer am Krankenhaus St. Josef Braunau GmbH, und Dr. Gerhard Knorr , Abteilungsleiter im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Moderation: Dr. Uwe Preusker , Vorstand Preusker Health Care.

Anmeldung & Informationen: www.gesundheitskongress.de

Pressekontakt: Thomas Hommel, WISO S.E. Consulting GmbH, Nymphenburger Str. 9. 10825 Berlin, Tel.: 030 263 92 49 0, Fax 030 263 92 49 10, Mail presse@wiso-gruppe.de


Nachlese des 6. Europäischen Gesundheitskongresses 2007

Nachlese des 5. Europäischen Gesundheitskongresses 2006

Nachlese des 4. Europäischen Gesundheitskongresses 2005

 
Veranstalter: WISO S.E. Consulting GmbH Kontakt | Impressum
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